Geheimnisse uralter Hexenkunst

Geheimnisse uralter Hexenweisheit – Ein Modernes Handbuch der Hexenkunst

Ich hab viele Hexenbücher gelesen. Zu viele vermutlich. Die meisten davon sind vor allem Copyshop-Magie: seelenlose Auflistungen von Korrespondenzen, gespickt mit Pinteresken Spelljars und Glitzer drauf. Da kann man sich schon fragen, ob da überhaupt je eine Hexe am Werk war oder einfach eine KI, die hübsch die Wörter sortiert hat.

Und dann bekommt man ein Buch wie Geheimnisse uralter Hexenweisheit von Annette Baumgarten in die Finger. Wer ihren Namen kennt, weiß, dass sie keine Instagram-Abziehbildhexe ist. Sie hat Dreck an den Stiefeln, Rauch in den Haaren und Ahnung davon, wie sich ein Seelenflug wirklich anfühlt. Mit ihrer Tunritha Zaunreiter-Schule, einer Schule für europäischen Schamanismus, hat sie schon lange bewiesen, dass Magie kein hübsches Hobby ist, sondern Arbeit, Hingabe, Forschung und ein bisschen Wahnsinn, also quasi eine Lebensaufgabe.

Annette Baumgarten hat bereits zwei Bücher geschrieben, das eine ist Nordischer Schamanismus: Der Ruf der Geister, Vardlokkur das andere Alltagsmagie: Rituale, Rezepte, Anleitungen.

Ihr neues Buch Geheimnisse uralter Hexenweisheit ist der ideale Begleiter zu Alltagsmagie und zugleich die Brücke zum Buch Nordischer Schamanismus. Denn für Annette sind Hexen die Schamaninnen Europas, sie sind Mittlerinnen zwischen den Welten, mit Wurzeln tief in der Erde und dem Blick ins Unsichtbare gerichtet.

Und so ist dieses Buch wie ein altes Tor, das du öffnest, und plötzlich riecht’s nach Erde, Magie und Geschichte. Annette hat sich durch alte Schriften und Hexenprozessakten gegraben, hat Spuren gesucht, wo andere längst aufgegeben haben. Sie verknüpft, was getrennt wurde: Mythos, Erfahrung, Magie und echte Forschung. Dabei geht es nicht um romantisierte Folklore, sondern um gelebte Praxis, die auf alten Quellen basiert und heute immer noch relevant ist.

Hexe sein, das heißt bei ihr nicht: schön im Mondlicht tanzen und hübsch aussehen mit Kräutern im Haar. Es heißt: frei sein, unabhängig, unbequem. Es heißt, hinter die sichtbare Welt zu schauen und sie zu wandeln. Mit Pflanzen, Geistern, Elementen, mit dem eigenen Willen.

In diesem Buch lernst du, was Wirklichkeitswandel bedeutet mit Hilfe derer, die jenseits unserer Welt stehen: Pflanzengeister, Ahnen, Hollen oder Feen. Du lernst Seelenflüge, findest deinen Familiar, reist zum Weltenbaum. Kein Fantasy-Quatsch, sondern angewandte Magie, klar erklärt, mit Wurzeln im alten europäischen Hexenwissen.

Annette zeigt auch, wie Gestaltwandel wirklich aussieht. Als magischer Prozess, wenn du dich mit dem Wesen einer Pflanze verbindest, um ihre Perspektive einzunehmen. Wenn du mit einem Stein verschmilzt, um zu begreifen, was Geduld bedeutet.

Am Ende taucht Annette in die alten Symbole ein: den Kessel, den Besen und die Kristallkugel. Sie zeigt, woher sie stammen und wie wir sie heute nutzen können, jenseits von Klischees und Popkultur.

Das komplette Buch ist absolut fundiert, magisch und durchzogen von Geschichten, historischen Belegen und Übungen. Und nicht an einer einzigen Stelle langweilig. Aber Achtung, es ist kein Buch, das du mal eben liest. Es ist eines, das du durcharbeitest. Das dich verändert, denn es geht tief.

Und wenn du danach noch tiefer willst, gibt’s bei Tunritha den Kurs Zaunreiten – Nordischer Schamanismus und die Alte Hexenkunst den fortgeschrittenen Kurs in Zaunreiterei.

Anettes Weg in die Zaunreiterei

Anette Baumgarten ist Autorin und Lehrerin für magisch-schamanische Pfade. In ihrer Schule Tunritha begleitet sie seit vielen Jahren Menschen sowohl online als auch vor Ort. Ihr Herz schlägt für den nordischen Schamanismus und die alte Hexenkunst, die für sie eng miteinander verwoben sind und weit mehr gemeinsame Wurzeln haben, als viele denken. Ihr eigener Weg begann schon früh. In ihrer Familie lernte sie Handauflegen, Kartenlegen und traditionelles Besprechen kennen. Mit fünfzehn saß sie an Silvester am Tisch und legte ihrer Familie die Karten, ohne zu ahnen, dass dieser Abend ein erster Schritt in ein lebenslanges Wirken war.

Tunritha - Anette Baumgarten

Mit den Runen öffnete sich ihr die Tür zur nordischen Mythologie und zu den alten Gottheiten. Diese Verbindung drängte sich ihr nicht auf, sondern zeigte sich wie ein natürlicher Fluss. Über die Jahre wuchs daraus eine schamanische Praxis, die für Anette grundlegend wurde. Immer wieder fand sie darin Halt, besonders in Zeiten, die ihr Leben erschütterten. Dort, wo Worte zu wenig waren, bot ihr das schamanische Wirken Tiefe, Klarheit und Erdung.

Für Anette bedeutet Schamanismus Ganzwerdung. Das bewusste Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele. Ins Spüren kommen. Sich selbst verstehen. Weisheit entwickeln. Und genau darin zeigt sich für sie auch die Essenz der Hexenkraft. Magische Fähigkeiten sind erlernbar, sagt sie. Hexe zu sein ist eine Entscheidung. Eine Haltung. Eine Art zu leben. Frei, unabhängig, kraftvoll.

Ihr Ziel ist nicht, ein romantisches Bild vergangener Zeiten wiederzubeleben, sondern einen heutigen, lebbaren Weg zu schaffen. Einen Weg, der wirkt. Der heilt. Der uns im Hier und Jetzt in unsere eigene Kraft zurückführt.

Die Tore zum Gewinnspiel wurden bereits geschlossen. Der jeweilige Preis wird immer nur am Tag der Veröffentlichung verlost. Deshalb in der Adventszeit jeden Tag reinschauen, was es zu gewinnen gibt.

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