Creepy and Crafts wirkt nicht wie viele andere Witchy-Shops. Keine Glitzeroptik und auch keine düstere Gothic-Ästhetik. Die Stücke fühlen sich eher an, als würdest du durch einen kleinen englischen Antiquitätenladen streifen. Alles wirkt aus der Zeit gefallen, ruhig, zurückhaltend, fast vertraut. Und genau das ist das Spannende: Jedes einzelne Objekt ist neu und handgemacht.
Der Künstler ist Max und er praktiziert seit über fünfzehn Jahren Hexerei. Sein Weg führt über Ahnenmagie, die Arbeit mit den Jahreszeiten und Volksmagie. Also über eine Praxis, die nah am Leben bleibt. Naturzyklen, überliefertes Wissen, das Alltägliche. Keine großen Versprechen, keine abgehobenen Konzepte. Seine Arbeit entsteht aus Erfahrung und aus einem tiefen Respekt für das, was über Generationen gewachsen ist.
Prägung durch britische Hexerei
Als Max sich in seiner Jugend intensiver mit Hexerei beschäftigte, sah die Welt noch anders aus. Kein Instagram, kaum zugängliche Webseiten, keine Shops, in denen man sich schnell Ritualgegenstände bestellen konnte. Hexerei hatte noch etwas Verbotenes, etwas, das man sich selbst erschließen musste. In dieser Zeit begann er, eigene magische Gegenstände herzustellen. Aus dem Bedürfnis heraus, mit Dingen zu arbeiten, die sich richtig anfühlen. Ein prägender Einfluss ist die britische Hexerei. Man spürt sie in den Materialien, in den Formen, in ihrer kompletten Ästhetik.
Creepy and Crafts – Handgemachte Altardeko, magische Geschenke, Hexenbedarf
Aus dieser Arbeit entstand Creepy and Crafts, sein Online-Shop für magische Gegenstände. Dort verbindet sich seine Liebe zur Hexerei mit handwerklichem Können. Die Stücke wirken wie aus einer anderen Zeit, geprägt vom Stil der englischen witchy society des 18. Jahrhunderts. Eine kleine Zeitreise, die sich nicht nostalgisch anfühlt, sondern lebendig.
Das Sortiment heute
Im Shop finden sich Books of Shadows, Kerzen, Anhänger, Kerzenständer und Räucherwerk. Besonders gespannt bin ich auf sein aktuelles Orakelkartenset. Einige Karten durfte ich bereits sehen. Die Motive greifen alte Holzschnitte und Kupferstiche der Renaissance auf und tragen eine stille Eleganz, die nicht erklären muss, warum sie wirkt.
Dinge, die wirken als hätten sie Geschichte
Was all diese Arbeiten verbindet, ist ihr Ursprung. Keine Massenware, keine Trends. Die Stücke fühlen sich an, als hätten sie bereits eine Geschichte, selbst wenn sie neu sind. Vor einiger Zeit habe ich mir von Max ein Ouija-Brett anfertigen lassen, das ich sehr liebe. Es gehört zu den Dingen, die nicht ständig benutzt werden, die mich trotzdem jeden Tag begleiten.

Eines der ersten Stücke, die ich bei ihm gekauft habe, war ein Kerzenständer mit den vier Elementen. Schlicht, klar, ohne Schnörkel. Gerade diese Zurückhaltung verleiht ihm so viel Präsenz. Er steht seitdem bei mir und erinnert mich immer wieder daran, dass gute magische Werkzeuge keine Schnörkel und kein Schnickschnack brauchen, um zu wirken.
Hier kannst du Max im Internet finden:







