Fun Fact über mich: Vom Räuchern wird mir schlecht! Wirklich. Egal ob Stäbchen, Kohle oder lose Kräuter. Ich hab echt alles versucht, damit es klappt: mit offenem Geist, mit der Hilfe der Akasha-Chronik, mit Reisen in frühere Leben und mit dem festen Vorsatz, mich nicht so anzustellen. Es hat nichts geändert. So ist es halt und nur weil ich Hexe bin, muss ich Räuchern weder mögen noch praktizieren. Dafür liebe ich ätherische Öle.
Du stehst in der Tür zwischen Sommer und Winter und spürst, wie sich die Luft neu sortiert morgens frisch, mittags warm, der Abend verlangt nach Kaminfeuer oder Holzkohle, Apfelkuchen und Wolldecken. Mabon ist die Herbst-Tag-und-Nachtgleiche, gefeiert zwischen dem 20. und dem 24. September, das zweite der drei Erntefeste im Keltischen Jahresrad (Lughnasadh, Mabon, Samhain) und der ehrliche Moment, in dem du auf deine Ernte schaust, nicht nur im Garten, sondern in deinem Leben. Tag und Nacht sind gleich lang, die Waage schwingt in der Mitte.
Die Stier-Zeit ist wie ein tiefer Atemzug nach einem Sturm. Eine Einladung, anzukommen – im Körper, im Moment, im Leben. Sie bringt Erdung, Sinnlichkeit, Fülle und ein wohliges Gefühl von Sicherheit. Diese Energie will nicht beeindrucken – sie will berühren. Mit nackten Füßen auf frischer Erde. Mit dem Duft von Vanille und Magnolie in der Luft. Mit einem Herzen, das sich langsam öffnet.
Heute Nacht gehört dir. Der Löwe-Vollmond steht am Himmel, und seine Message ist klar: Hör auf, dich kleinzumachen. Hör auf, dich zu verstecken. Es ist Zeit, dein verdammtes Feuer zu entfachen. Du bist nicht hier, um brav im Schatten zu stehen – du bist hier, um zu leuchten. Und dieser Vollmond ist dein wilder, brüllender Reminder daran.
Ich habe Nadine in einer Ausbildung kennengelernt, in der es um die Verbindung mit Geistführern und Verstorbenen ging. Was mir sofort aufgefallen ist, war ihre Präsenz. Sie war immer da: wach, zugewandt, hilfsbereit. Während des Kurses war sie für viele Teilnehmerinnen eine stille Anlaufstelle. In Gesprächen hinter den Kulissen half sie, Inhalte zu sortieren, Zweifel einzuordnen und mit Momenten umzugehen, in denen sich Dinge nicht sofort erschließen wollten. Es ging ihr nicht darum, als Retterin dazustehen. Sie war wie ein Leuchtturm. Wie jemand, der selbst durch diese inneren Räume gegangen ist und weiß, wie sie sich anfühlen.
Und was für ein Vollmond das ist: intensiv, unverschämt ehrlich und in seiner Tiefe fast unheimlich. Der Skorpion lässt dich nicht mehr schummeln. Nicht vor dir selbst, nicht vor anderen, nicht vor deiner inneren Wahrheit. Gleichzeitig steht die Sonne im sinnlichen, erdverbundenen Stier. Ein Zeichen, das genießen will, das Lust feiert, das dich auffordert, deine Körperin zu ehren, deinen Raum zu bewohnen und deinen Rhythmus nicht zu verraten.
Die Sonne betritt jedes Jahr etwa vom 20./21. März bis zum 19./20. April das Tierkreiszeichen Widder. Diese Phase markiert nicht nur den Beginn des astrologischen Jahres, sondern auch den Frühlingsanfang – und das spürst du. Alles drängt nach vorn, nach draußen, ins Tun. Die Energie des Widders ist roh, direkt, feurig – wie ein Samen, der plötzlich keimt und sich durch die Erde schiebt, koste es, was es wolle.
Der Neumond im Wassermann ist wie ein elektrischer Schlag, der dich wachrüttelt und die Welt in Bewegung setzt. Wassermann? Das ist der Rebell, der Visionär, der sich nie mit dem Status quo zufrieden gibt – und uns daran erinnert, dass Freiheit ein aktiver Prozess ist. Kombinier das mit den ersten Funken von Imbolc, und du bekommst eine brodelnde Mischung aus Aufbruch, Licht und der unerschütterlichen Energie des Neuanfangs.
Ich nutze jedes Jahr zwei Planner. Der eine ist der Kalender von Lori Haberkorn, der andere der Planner von Magic of I. Beide liebe ich, beide erfüllen für mich verschiedene Aufgaben. Lori ist mein täglicher Begleiter für Stimmung, Energie und Tarotkarte. Der Magic-of-I-Planner dagegen ist mein Wochen- und Jahreswerkzeug. Der Ort, an dem ich ausrichte, strukturiere, sortiere und festhalte, wohin ich will.
Der Frühling hat seinen Höhepunkt erreicht, der Sommer lauert schon mit nackten Füßen im Gras – und genau dazwischen brennt Beltane oder auch Beltaine geschrieben.
Das keltische Feuerfest wird in der Nacht zum 1. Mai gefeiert und markiert nicht nur den Übergang in die warme Jahreszeit, sondern ein ekstatisches Aufblühen von allem, was lebt, liebt und sich zeigt.
Dunkelheit. Tiefe. Unendlichkeit. Der Neumond in den Fischen ist kein sanftes Plätschern an der Oberfläche – er ist der Ozean, der dich ruft. Ein Moment, in dem sich Realität und Traum auflösen, in dem Grenzen verschwimmen und du eingeladen wirst, mit geschlossenen Augen zu sehen. Das ist kein Neumond zum Planen oder für To-Do-Listen. Das ist ein Neumond für Visionen, für Magie, die zwischen den Welten fließt.
Die Sonne tritt jedes Jahr etwa vom 20. Januar bis zum 18. Februar in das Tierkreiszeichen Wassermann ein. Diese Phase ist pure Luftmagie – voller Leichtigkeit, Ideen und einem Hauch Rebellion. Der Wassermann wird oft missverstanden: Warum ist er kein Wasserzeichen, obwohl er den Wasserträger repräsentiert? Ganz einfach – er steht für das geistige Fließen, für den Austausch von Gedanken und die Erneuerung des kollektiven Bewusstseins. Luft ist sein Element, weil sie Freiheit und Bewegung bringt, ungebunden und immer in Richtung des Neuen.


















