Wenn ich auf dieses Jahr zurückblicke und an all die Hexen denke, denen ich auf Instagram folge und mit denen ich im Austausch bin, dann gibt es eine Person, bei der mir das Wachstum besonders aufgefallen ist: Melissa, The Herstory Witch. Dabei geht es nicht um Followerzahlen, sondern darum, dass sie sich traut, die größte und beste Version ihrer selbst zu leben.
Mein Weg mit Melissa
Ich habe bisher einiges von Melissa lernen dürfen. Ich war eine Zeit lang in ihrem Coven, habe ihr Buch „Die Hexenwunde“ gelesen und ein halbes Jahr lang die Ausbildung zur Ahnenhexe bei ihr gemacht, die inzwischen schon in die zweite Runde geht. Aber ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich ihr vor zwei Jahren zum ersten Mal begegnet bin. Damals hielt sie ein Beltane-Wochenend-Retreat im Harz. In einer Location, bei der ich es lieber vorzog, in meinem Offroader zu schlafen. Aus Gründen. 😂
Das Buch als Auftakt
In diesem Jahr ging Melissa mit ihrem Buch auf Tour und veranstaltete eine Kraftortreise in den Harz, an der ich ebenfalls teilnehmen durfte. Wir waren in einem wunderschönen Kloster, besuchten verschiedene Kraftorte und verbanden uns mit den Energien dieser Orte. Was für ein Unterschied zu der Veranstaltung vor zwei Jahren. Im nächsten Jahr plant sie ein Samhain-Retreat in einem alten Herrenhaus in Rostock. Eine Location, die gediegener kaum sein könnte und ihr persönliches Wachstum sehr schön widerspiegelt.

Ungeachtet dessen wirkt Melissa nicht plötzlich abgehoben, sondern immer noch so herzlich, liebevoll und nahbar wie am Anfang. Ihr Wunsch ist es, dass mehr Menschen ein freies und selbstbestimmtes Leben führen können. Dabei unterstützt sie mit ihrem Buch Die Hexenwunde, dem dazugehörigen Onlinekurs und dem Audiokurs „Der Weg der Hexe“.
Die Hexenwunde und die Arbeit mit den Ahnen
Die Hexenwunde ist neben der Arbeit mit den Ahnen ein zentrales Thema in Melissas Arbeit. Sie sieht sie als kollektives Trauma, das durch die europäische Hexenverfolgung ausgelöst wurde und bis heute in uns nachwirkt. Diese Wunde hindert viele Menschen daran, in ihre Hexenkraft zu treten, ihrer Intuition zu vertrauen, sich als Hexe zu zeigen und das Leben zu leben, für das sie hier sind.
Sichtbarkeit als spiritueller Weg
Für Melissa sind Sichtbarkeit und spirituelle Handlung eng miteinander verwoben. Ihre Mission ist es, durch die Auseinandersetzung mit der Hexenwunde Menschen zurück zu ihren Wurzeln zu begleiten, ihre Ahnenlinie zu klären und Schritt für Schritt in ihre eigene Kraft zu finden. Sichtbar zu werden bedeutet für sie nicht, sich zu inszenieren, sondern sich ehrlich zu zeigen. Mit den Ahnen im Rücken, mit Verantwortung im Herzen und mit dem Mut, den eigenen Platz einzunehmen.
Raus aus der Besenkammer
Wenn du als Hexe spürst, dass du in deine Sichtbarkeit gehen möchtest, aber nicht weißt, wo du anfangen sollst, dann ist die Raus aus der Besenkammer-Challenge von Melissa ein sehr guter Einstieg. Die Challenge ist gedacht für Hexen, die spüren, dass da mehr in ihnen steckt, sich aber noch nicht ganz zeigen können. Über zwölf Tage hinweg lädt Melissa dazu ein, sich mit der eigenen Vision, der Hexenwunde, der Ahnenlinie und der eigenen Identität auseinanderzusetzen. In kleinen, klaren Schritten entsteht Orientierung. Nicht theoretisch, sondern im eigenen Erleben. Begleitet wird das Ganze durch tägliche Impulse, Aufgaben, ein Workbook und eine gemeinsame Live-Session, in der Raum für Klärung, Ausrichtung und Verbindung entsteht.
Was diese Challenge besonders macht, ist die Mischung aus Struktur und Weichheit. Du wirst eingeladen, deine Komfortzone zu verlassen, dabei aber nicht überfordert. Die Gruppe trägt, der Rahmen hält, und du entscheidest selbst, wie sichtbar du sein möchtest. Am Ende geht es nicht darum, jemand anderes zu werden. Es geht darum, einen ehrlichen Zugang zu deiner eigenen Stimme zu finden und erste Schritte zu gehen, die sich stimmig anfühlen. Für viele ist genau das der Moment, in dem sich innerlich eine Tür öffnet.
Titelbild Gabriel Lenca on Unsplash







