Heute wollte ich mich einmal vorstellen. Hi, ich bin nik. Und zack, da fällt mir nichts mehr ein. Eben hatte ich noch so viele Sätze im Kopf, alles wieder weg.
Zwischen Welten, Wörtern und Aufgaben
In den letzten Tagen habe ich viele Texte geschrieben. Nicht nur in diesem Magazin, auch in meinem anderen Magazin, dem Offroad- und Reisemagazin. Ich bin Journalistin, Autorin, Hexe, Tausendsassa, eine wilde Mischung aus Löwe-Sonne, Schütze-Mond und Waage-Aszendent. Das sorgt dafür, dass ich gerne im Hintergrund bin, weil ich möchte, dass es allen gut geht. Gleichzeitig will ich vorne stehen, weil der Löwe die Bühne liebt und der Schütze dann aber fragt: Was willst du eigentlich sagen? Ist es wichtig? Ist es tief? Verändert es etwas? Also stehe ich am Ende doch öfter hinten als vorne.:( Deshalb ist es heute an der Zeit, meinen Platz mit all den anderen Hexen in der vordersten Reihe einzunehmen.
Ein Herz, das oft zu viel gibt
Ich habe ein großes Löwenherz und ein Mutter-Theresa-Gen. Das führt dazu, dass ich mich oft selbst vergesse, mich für andere aufopfere und meine eigenen Visionen irgendwo in den Tiefen meines Geistes versickern lasse. Das macht mich traurig. Denn da ist immer diese Stimme, die fragt: Was weiß ich schon? Was kann ich schon verändern? Wie viel bin ich wert?
Multi-Passionate und mitten im Feuer
Früher habe ich auf die Frage „Was kannst du?“ geantwortet: alles und gar nichts so richtig. Heute nenne ich mich Multi-Passionate-Unternehmerin, klingt doch viel besser! Ich liebe es, den Überblick zu behalten, eine Vision zu spinnen, Menschen zu inspirieren, ihren Weg zu gehen. Und ich sehe Menschen.
Mein Blick für das, was andere übersehen
Vielleicht ist das eines meiner größten Talente. Menschen in ihrer Gänze zu erfassen. Dinge zu sehen, die sie selbst gerade nicht sehen können und oft nicht wollen. Licht und Schatten. Lange hatte ich das Gefühl, dass ich mich selbst nicht wirklich sehen kann. Sich selbst zu sehen, ist das Schwerste. Dann erzählen mir Menschen, mit denen ich arbeite, was ich für eine großartige Frau bin. Dass ich sie inspiriere. Dass meine Texte sie zum Weinen gebracht haben. Und innerlich schaue ich über meine Schulter und frage mich, wen meinen die eigentlich?
Der Moment, in dem man sich selbst begegnet
Jetzt sitze ich hier und weine über meinen eigenen Text. Weil ich andere so klar sehen kann und gleichzeitig Angst habe, mich selbst in meiner ganzen Größe zu sehen. Zu sehen, was andere ebenso feinfühlige Menschen sehen. Denn das würde bedeuten, dass viele Geschichten, die ich mir jahrelang erzählt habe, nicht wahr waren. Dass viele Selbstzweifel einfach nur Mist waren. Und wer gibt schon gerne zu, Unrecht zu haben. Also ich jedenfalls nicht!

Ein Jahr, das Fragen stellte
2025 war für viele ein schwieriges Jahr, hört man jedenfalls auf Instagram. Für mich war es eine Weile ganz okay, ab Oktober wurde es heftig. Viele Prüfungen, viele Fragen. Willst du das wirklich? Warum willst du das? Ist sicher und gemütlich nicht doch besser?
Grenzen, Wert und der Mut, sich selbst auszuhalten
Ich habe lange gebraucht, meinen Wert zu erkennen. Lange gebraucht, zu spüren, dass vieles, was andere über mich gesagt haben, mehr über sie aussagt als über mich. Dass ich Grenzen setzen darf, auch wenn es wehtut. Mir mehr als den anderen. Und dass es völlig in Ordnung ist, wenn mich nicht alle Menschen mögen. Ich mag ja auch nicht alle. Manchmal sind wir einfach nicht zur gleichen Zeit bereit füreinander. Menschen triggern unsere Schatten, das gehört dazu.
Warum ich tue, was ich tue
Ich möchte zeigen, dass das Leben wunderschön ist. Dass es zauberhafte Menschen gibt, die im Kleinen wie im Großen Unglaubliches tun. Ich möchte dir helfen, dich selbst zu sehen und zu lieben. So wie ich lernen durfte, mich zu lieben, wie ich bin. Und gleichzeitig zu spüren, dass Veränderung möglich ist, wenn wir uns selbst akzeptieren, wie wir gerade sind. Wir sind die Gestalterinnen unseres Lebens. Das Leben ist unsere Leinwand, und wir dürfen viel größer malen, als wir es gelernt haben.
Für dich, für uns, für das, was kommt
Genau darum mache ich das hier. Dieses Magazin. Die Tagesimpulse jeden Morgen auf Instagram. Meine Arbeit mit den Ahnen. Die Arbeit mit Tarot, Lenormand und der Astrologie. Die 1:1-Sessions. Und all die Ideen, die in meinem Kopf kreisen und sich ihren Weg in die Welt suchen. Alles, damit du dich ein Stück klarer erkennst. Damit du spürst, dass da viel mehr in dir wartet. Damit du mutig wirst, wirklich du selbst zu sein. Lasst uns 2026 zu unserem Jahr machen! Bist du dabei?







