Bernsteinmond-Tarot

Das Bernsteinmond-Tarot aus dem Königsfurt Urania Verlag

Wenn ich mit den Ahnen arbeite, greife ich fast immer zu einem dunklen Tarotdeck. Nicht, dass die Ahnen dunkle mächtige Gestalten wären. Tatsächlich arbeite ich eh hauptsächlich mit den lichtvollen Ahnen. Dunkel bedeutet für mich nicht schwer oder bedrohlich. Dunkel bedeutet Tiefe, Erdung, Anderswelt. Das Reich, aus dem Erinnerungen, Geschichten und Stimmen kommen, die älter sind als ich.

Ein dunkles Deck schafft einen klaren Raum. Es hilft mir, innerlich umzuschalten. Dieses Tarot ist jetzt nicht für Alltagsfragen da. Nicht für Beziehungswirrwarr oder Entscheidungsfindung. Ein solches Deck markiert für mich den Übergang in eine andere Ebene meiner Praxis. Genau deshalb ist mir wichtig, für die Ahnenarbeit ein eigenes Tarotdeck zu nutzen. Ein anderes als das, mit dem ich täglich arbeite. Das schafft Klarheit im Kopf.

Das Bernsteinmond-Tarot

Eines der Tarotdecks, zu denen ich für die Arbeit mit den Ahnen immer wieder zurückkehre, ist das Bernsteinmond-Tarot aus dem Königsfurt Urania Verlag. Gestaltet wurde es von der Künstlerin Hepie Bartkowski.

Bernsteinmond-Tarot

Hepies Verbindung zur Magie reicht weit zurück. Schon als Kind war der Mond für sie mehr als ein Himmelskörper. Er war Begleiter, Spiegel und Lehrmeister. Diese tiefe Beziehung zieht sich durch das gesamte Deck. Die Karten wirken ruhig, archaisch und gleichzeitig sehr weiblich. Aber keinesfalls süß oder verspielt. Im Gegenteil sie haben eine Energie des wilden Weiblichen. Das mächtig ist, manchmal vielleicht sogar dunkel.

Bernsteinmond-Tarot

Der Bernstein spielt dabei eine zentrale Rolle. Für Hepie ist er kein bloßer Schmuckstein. In der polnischen Folklore gilt Bernstein als Schutzstein gegen negative Einflüsse und als Träger von Glück und Wohlstand. Durch die Verbindung zu ihrem Mann und dessen Familie wurde Polen für sie zu einem wichtigen Teil ihres Lebens. Mit ihm kam auch der Bernstein.

In Polen gibt es einen alten Brauch, nach dem Bernstein als Amulett getragen wird, um die Träume der Trägerin zu bewahren. Genau dieses Motiv zieht sich durch das Tarot. Erinnerung, Schutz, Weitergabe von Erinnerungen. Themen, die auch in der Ahnenarbeit eine tragende Rolle spielen.

Warum dunkle Decks so gut zur Ahnenarbeit passen

Ahnenarbeit ist keine leichte Praxis. Sie führt in Schichten, die nicht geschniegelt und aufgeräumt sind. Dunkle Tarotdecks tragen diese Qualität in sich. Sie fordern keine schnelle Antwort. Sie laden zum Verweilen ein. Für mich sind sie Werkzeuge, die mich daran erinnern, langsamer zu werden. Tiefer zu hören. Nicht alles sofort einordnen zu wollen. Die andere Seite hat ihre eigene Sprache und manchmal braucht es Karten, die genau diese Sprache sprechen.

Wenn du mit deinen Ahnen arbeitest oder es vorhast, lohnt es sich, bewusst ein Deck dafür auszuwählen. Eines, das sich anders anfühlt. Schwerer oder zumindest ruhiger und geerdeter. Ahnen brauchen Aufmerksamkeit und Präsenz. Und Karten, die bereit sind, mit dir in die Tiefe zu gehen.

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