Dankbarkeit ist nichts, was du dir ausdenkst, damit du dich besser fühlst. Sie ist real. Sie ist Magie. Sie ist das energetische „Hell Yeah!“ ans Universum. Wenn du dankbar bist, öffnest du dein Herz und deine Energie für all das Gute, was da draußen auf dich wartet. Das Universum liebt klare Signale, und mit Dankbarkeit zeigst du, dass du bereit bist, mehr von dem zu empfangen, was dich glücklich macht.
Was ist Dankbarkeit eigentlich?
Als Hexe bedeutet Dankbarkeit, bewusst innezuhalten und zu schätzen, was du bereits hast – sei es dein liebster Kristall, die perfekte Tasse Tee oder die Mondphasen, die dir den Rhythmus vorgeben. Natürlich auch Menschen, die Natur, ein bestimmter Baum, dein tierischer Begleiter, deine Spirit Guides. Es geht nicht darum, blind positiv zu sein, sondern darum, die Schönheit in den kleinen und großen Momenten zu erkennen.
Wusstest du, dass Dankbarkeit dein Gehirn umprogrammiert? Wenn du regelmäßig Dankbarkeit übst, wird der Teil deines Gehirns, der für Planung und Entscheidungsfindung zuständig ist, aktiver. Je mehr positive Dinge du siehst, desto mehr positive Dinge wirst du sehen. Science Magic.
Außerdem gibt es Studien, die belegen, dass sich Dankbarkeit auf deine Herzfrequenz auswirkt und Stresshormone reduziert. Wenn du dich dankbar fühlst, wird dein Körper ruhiger – perfekt, um fokussiert zu zaubern.
Natürlich stärkt Dankbarkeit auch soziale Bindungen. Denn wer sich öfter bedankt, hat natürlich auch stärkere Bindungen. Und das führt natürlich auch wiederum dazu, dass man sich sicherer und glücklicher und entspannter fühlst.
Vermutlich gibt es noch einige mehr Punkte, die ich hier aufführen könnte. Was mich bei der Recherche allerdings gewundert hat, ist dass die Dankbarkeit scheinbar noch gar kein so lange und intensiv erforschtes Gebiet der Psychologie ist. Ich jedenfalls, halte Dankbarkeit für ein extrem wichtiges Tool, denn ich merke, dass Dankbarkeit mein Herz also mein Herzchakra extrem öffnet
Warum Dankbarkeit ein Game Changer bei Ritualen und Zaubern ist
Es erdet dich. Als Hexe weißt du, wie wichtig Erdung ist. Ohne sie verlierst du dich in der chaotischen Energie des Alltags. Dankbarkeit ist wie ein magischer Erdungszauber, der dich zurück ins Hier und Jetzt holt.
Sie verstärkt deine Magie. Dankbarkeit ist ein Booster für deine Rituale und Zauber. Warum? Weil sie deine Energie ausbalanciert und auf das Positive fokussiert. Und mal ehrlich, Zauber aus einer energiegeladenen, dankbaren Haltung wirken einfach besser.
Sie verbindet dich mit deinem inneren Hexenkern. Wenn du dankbar bist, spürst du deine innere Kraft. Du erkennst, dass du die Schöpferin deines Lebens bist – und das ist der Stoff, aus dem wahre Magie gemacht ist.
Sie öffnet Türen. Dankbarkeit schafft Raum für Fülle. Je mehr du wertschätzt, was du hast, desto mehr wirst du anziehen. Denk dran: Das Universum gibt gerne, aber es liebt Hexen, die zu schätzen wissen, was sie schon haben.
Wie du als Hexe Dankbarkeit für dich nutzen kannst
Dankbarkeitsjournal
Ja, es klingt klischeehaft, aber Journaling ist pure Magie. Schreib jeden Tag drei Dinge auf, für die du dankbar bist. Bonuspunkte, wenn du ein paar Zeichnungen oder kleine Symbole dazu machst – Hexenstyle halt.
Rituale für DankbarkeitMach ein einfaches Dankbarkeitsritual. Zünde eine Kerze an, halte einen Kristall (z. B. Rauchquarz oder Moosachat) in der Hand und sprich laut aus, wofür du dankbar bist. Lass die Energie fließen – das Universum hört zu.
Dankbarkeit in den Alltag integrieren
Finde im Alltag magische Momente, um Dankbarkeit zu üben:
- Wenn du deinen Morgenkaffee machst, danke der Erde für die Bohnen und den Menschen, die den Kaffee geerntet haben.
- Danke dem Mond für seine ständige Begleitung.
- Danke den Vögeln für ihren Gesang.
- Danke dir selbst für deine Stärke und deinen Weg als Hexe. Wenn du alleine wohnst oder alle deine Seltsamkeit lieben, dann mach einen Zettel an den Spiegel. „Ich bin dankbar für mich, so wie ich bin.“
- Schreib einer lieben Person einen Zettel, dass du dankbar für sie bist und vielleicht warum.
- Danke dem Postboten, dass er die immer so eifrig die Pakete bringt. Bedank dich beim Müllmann, in dem du ihm ein nettes Lächeln schenkst.
Dankbarkeit hat so viele Facetten und sie bietet dir so viele Möglichkeiten des Wachstums. Denn tatsächlich ist Dankbarkeit so einfach es auch klingen mag, gar nicht so leicht und manchmal erfordert es auch Mut. Aber wie bei allem Dankbarkeit kann man lernen und je öfter man es macht, desto selbstverstänlicher wird es.
Pflanzen und Öle für mehr Dankbarkeit
Rosenblätter: Liebe, Wertschätzung und Verbindung. Du kannst sie in in Tees oder Räuchermischungen benutzen oder sie einfach nur auf deinen Altar streuen. Die Rose symbolisiert das Herz und öffnet dich für die liebevolle Anerkennung.
Lavendel: Ruhe, Klarheit und Frieden. Als Tee, in Duftsäckchen oder in Räucherungen kannst du Lavendel nutzen. Lavendel hilft, Stress abzubauen und dich auf die positiven Aspekte deines Lebens zu konzentrieren.
Als ätherisches Öl Bergamotte: Hebt die Stimmung und fördert emotionale Stabilität. Ich liebe Bergamotte, es bringt eine sanfte, aufmunternde Energie, die mich immer mit Freude und Dankbarkeit erfüllt.
Eine Pflanze, an die ich beim Thema Dankbarkeit immer denken muss ist das Vergissmeinnicht. So eine kleine Pflanze und wenn sie genauer ansieht so zart und hübsch. Vergissmeinnicht. Welche schöne Symbolik auch der Name in sich trägt.
Meine Magischen Momente im Glas
Was du brauchst:
- Ein großes Glas mit Deckel
- Kleine Zettel oder buntes Papier
- Einen Stift
- Einen Kristall (z. B. Citrin oder Rauchquarz)
- Optional: Sticker, Farben oder Bänder, um das Glas zu verzieren
Reinige das Glas energetisch, z.B. mit Räucherwerk, wenn du räucherst. Das geht aber auch mit Klang wie Hexenglocken oder du singst. Also, wenn du dir sicher bist, dass das nicht eher negative Energien anzieht. 😀 Mit ätherischen Ölen wäre ich eher vorsichtig, weil es die Schrift auf den Zetteln verwischen könnte. Also lade dein Glas mit positiver Energie auf. Lege den Kristall in das Glas.
Mach das regelmäßig:
Schreibe jeden Tag (oder mindestens einmal pro Woche) zum Beispiel an einem Sonntag, falls du da deine Woche planst, einen Moment auf, für den du dankbar bist.
Das können kleine Dinge sein, wie ein schöner Spaziergang, oder große Ereignisse, wie ein beruflicher Erfolg.
Sammel die Zettel das ganze Jahr über im Glas. Sie sind wie Samen der Dankbarkeit, die wachsen und gedeihen.
Ritual zum Jahresende:
Am Ende des Jahres öffnest du das Glas und liest die Zettel durch. Mache daraus ein Ritual: Zünde eine Kerze an, halte einen Kristall in der Hand, und feiere all die wunderbaren Dinge, die das Jahr dir gebracht hat.
Dankbarkeitsmeditation: Mit offenem Herzen dankbar sein
Diese Meditation hilft dir, Dankbarkeit zu spüren, sie in deinem Körper zu verankern und deine Energie für positive Erfahrungen zu öffnen. Sie eignet sich perfekt für einen ruhigen Moment am Morgen oder Abend.
Suche dir einen bequemen Platz, an dem du ungestört bist. Zünde eine Kerze an, lege einen Kristall (z. B. Rosenquarz oder Citrin) in deine Nähe, oder nutze ein ätherisches Öl wie Bergamotte oder Sandelholz. Mach dir schöne Musik an, am besten etwas ruhiges und das lang genug ist. Ich mag gerne Meditationsmusik, die eine Stunde lang ist, dann kann ich aufhören, wenn ich fertig bin und nicht wenn das Lied es mir vorgibt.
Setze dich aufrecht hin, schließe die Augen und atme ein paar Mal tief ein und aus. Atme langsam ein und aus.
Stelle dir vor, dass jeder Atemzug Licht und Frieden in deinen Körper bringt. Spüre, wie dein Körper mit jedem Ausatmen entspannt und dein Geist ruhiger wird.
Denke an einen Moment, der dir ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Das kann ein kleiner Erfolg, ein schöner Spaziergang oder ein Moment mit einem geliebten Menschen sein. Riechst du vielleicht den Geruch von Pfannekuchen, hörst das Geräusch von Schritten auf trockenem Laub … das Knirchen von Schnee. Stelle dir diese Szene lebendig vor: Was hast du gesehen, gehört, gefühlt?
Lass das Gefühl der Dankbarkeit in dir aufsteigen, wie eine warme, goldene Welle, die dein Herz füllt. Bringe deine Aufmerksamkeit zu deinem Herzen. Stelle dir vor, dass von dort aus ein goldenes Licht ausstrahlt.
Mit jedem Atemzug wird dieses Licht heller und breitet sich in deinem ganzen Körper aus.
Sage in deinem Geist oder laut: „Ich bin dankbar für diesen Moment. Ich bin dankbar für die Liebe und Fülle in meinem Leben.“ Wiederhole den Satz ein paar Mal und spüre, wie das Licht stärker wird.
Denke jetzt an weitere Dinge, für die du dankbar bist. Es können Menschen, Erlebnisse oder auch alltägliche Dinge wie ein gutes Essen oder dein Zuhause sein. Mit jeder neuen Sache stellst du dir vor, wie das Licht um dich herum größer wird, bis es den Raum und darüber hinaus erfüllt.
Wenn du glaubst, dass dir nichts mehr einfällt. Wobei ich bin mir sicher, dir fällt noch was ein! Also, wenn du denkst, dass du fertig bist, dann beschließe die Meditation mit einem: „Danke, danke, danke!“
Kehre langsam zu deinem Atem zurück. Stelle dir vor, dass das goldene Licht in deinem Herzen bleibt, wie eine kleine, leuchtende Flamme. Sage leise oder laut: „Ich gehe mit einem offenen und dankbaren Herzen durch meinen Tag.“ Öffne langsam deine Augen und komme zurück ins Hier und Jetzt.
Es ist völlig okay, wenn dich dabei die Gefühle überwältigen. Weinen ist toll. Am besten schreibst du im Anschluss alles auf, was dir eingefallen ist. Wenn das nicht so üppig war, weil es das erste Mal für dich war, dann kannst du zusätzlich mit dem Tarotspread und den Journalingfragen arbeiten.
Dankbarkeitstarotspread: Fokus auf die Dankbarkeit
Schnapp dir ein Tarot- oder Orakeldeck. Mach es dir bequem, meditiere ein bisschen oder bring dich in Stimmung. Versuche die Dankbarkeit zu fühlen. Vielleicht machst du die Dankbarkeitsmeditation vorab. Mische die Karten und ziehe der Reihe nach fünf Karten. Bei jeder Karte konzentriere dich auf die jeweilige Frage. Leg die Karten wie ein Kreuz. Erst links die erste dann oben in der Mitte die zweite, rechts gegenüber der ersten die dritte und dann nach unten unter der zweiten die Karten vier und fünf.
- Wofür kann ich in diesem Moment dankbar sein? Was bringt mir Freude und Fülle?
- Was bringt mich zum Strahlen? Was inspiriert dich, was verstärkt dein inneres Licht?
- Welche Stärke unterstützt mich am meisten? Deine Fähigkeiten, was bringt dich am meisten voran?
- Wer oder was bereichert mein Leben? Eine Person, Situation oder eine Energie, die ich positiv beeinflusst.
- Wie kann ich meine Dankbarkeit weiter verstärken? Wie kannst du Dankbarkeit noch bewusster in dein Leben einpflanzen?
Im Anschluss schreibe dir die Karten auf und schreibe alles dazu auf, was dir einfällt.
Fünf Journaling-Fragen zur Dankbarkeit in deinem Leben
Wenn du nicht so im Tarot-Game bist, kannst du auch einfach dein Journal schnappen und über diese Fragen nachdenken.
- Wofür bin ich heute besonders dankbar und warum? Welche kleinen oder großen Momente haben heute deinen Tag bereichert.
- Welche Menschen beeflussen mich positiv, ob gerade jetzt oder in der Vergangenheit und wie kann ich mich bei ihnen durch kleine Gesten dankbar zeigen.
- Welche Herausforderungen oder schwierigen Zeiten haben mir geholfen, zu wachsen, und was habe ich daraus gelernt? Wie kann ich dafür dankbar sein?
- Welche Dinge in meinem Alltag nehme ich oft als selbstverständlich hin, für die ich dankbarer sein könnte? Was sind einfache Freuden? Deine Lieblingstasse, eine Pflanze, dein Lieblingsbademantel whatever.
- Wie fühlt sich Dankbarkeit in meinem Körper und Geist an, und wie kann ich dieses Gefühl in meinem Alltag verstärken? Kannst du auch fühlen, wie sich dein Herz öffnet, wenn du dankbar bist? Oder wo fühlst du Dankbarkeit in deinem Körper?
Noch mal Butter bei die Fische
Dankbarkeit ist nicht einfach nur nett. Sie ist mächtig. Wenn du sie in deine Magie integrierst, wirst du sehen, wie sich dein Leben verändert. Es ist, als würdest du ein energetisches Fenster öffnen und das Universum einladen, dir noch mehr von dem zu bringen, was du liebst.
Also, hör auf, nur von großen Zaubern zu träumen, und fange an, für die kleinen Dinge dankbar zu sein. Denn genau da liegt die wahre Magie.
„Dankbarkeit verwandelt das, was wir haben, in genug.“
Foto von Nathan Dumlao auf Unsplash